T. A. Straub

T.A. Straub (*1976) interessiert sich für den kulturellen Ursprung, die Wirkungsweisen und die Verwendung von Symbolen und Objekten. Diese bilden die Basis seiner künstlerischen Arbeit. Der Entstehung des Kunstwerks im religiösen Ritual, der historischen Verbindung von Kunst und Religion kommt dabei eine besondere Bedeutung zu und dient ihm als theoretischer Fundus für seine Arbeiten. Straub setzt seine Skulpturen aus einfachen Gegenständen (Hocker, Stativ, Leuchtkasten, Zeitungsausschnitt) wie symbolisch aufgeladenen Dingen (8-Stern, Aureole, Fahnenhalterung, Handstab, Tarnkappe, Maske) zusammen. Nachdem er sich mit diesen Dingen beschäftigt hat, deren Verwendung ihm häufig intuitiv bewusst wird, kombiniert Straub die selbst entworfenen und produzierten Objekte mit vorgefundenen oder modifizierten Gegenständen der Alltagswelt. Gerade durch die Kombination und Gegenüberstellung von unterschiedlichen Elementen (sakral - profan, natürlich - konstruiert, produziert - gefunden) entwickeln seine Arrangements eine eigene künstlerische Spannung. In der Ausstellung „into it“ zeigt Straub die Werke „Achtstern Mandala“ (2006), „Vorletzte Szene“ (2006) und entwickelt daneben auch eine neue, ortspezifische Fensterinstallation (Zwei Fenster verbarrikadiert, 2007), die mit den Bedingungen des Turmfensters spielt.

 

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